Tour 2:
Die Bauernrepublik Dithmarschen

Im Mittelalter hatte sich Dithmarschen zu einer weitgehend selbständigen Landschaft entwickelt. Durch überdurchschnittliche Ernteerträge vor allem auf dem fruchtbaren Marschböden und eine geschickte Handelspolitik war die Oberschicht des Landes zudem sehr reich geworden.
 

Dithmarscher Landesmuseum in Meldorf

Gerichtssaal

Der zentrale Ort, in dem diese vielfach gerühmte Periode der Dithmarscher Geschichte dargestellt wird, ist das Dithmarscher Landesmuseum. Hier sind die kostbaren Zeugnisse der Bauernrepublik Dithmarschen ausgestellt. Das bedeutendste Stück ist der Gerichtssaal aus dem Lundener Wohn- und Amtshaus des Norderdithmarscher Landvogts Markus Swin. Neben anderen Mobiliar gehören zum beeindruckenden Raumbild in dem Gerichtssaal mächtige, reichgeschnitzte Betten, zur standesgemäßen Unterbringung hoher Gäste.

Wer mag, kann hier den Bund für’s Leben schließen. Das wahrhaft fürstliche Wohn- und Schlafgemach, das 1559, zur Zeit der Renaissance, in Auftrag gegeben wurde, beherbergt eine Außenstelle des Meldorfer Standesamtes.
 

Informationspavillon Schlacht bei Hemmingstedt in Epenwöhrden

Gedenkstein

Nicht weit von Meldorf, im Nachbarort Epenwöhrden, ist die zweite Station des Ausflugs in die Zeit der Bauernrepublik.

Hier befindet sich an historischem Ort ein 1900 eingeweihtes Denkmal. Es erinnert an die Schlacht bei Hemmingstedt am 17. Februar 1500, bei der die Dithmarscher ihre Freiheit gegen eine Übermacht eines dänischen Söldnerheeres erfolgreich verteidigen konnten. Daher gilt Dithmarschen auch als „Schweiz des Nordens“.

Wenige Schritte entfernt informiert ein Informationspavillon mit einem beeindruckenden Diorama anschaulich über das Geschehen der Schlacht.

 

 

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Museumslandschaft Dithmarschen: Kreis Dithmarschen, Dithmarscher Landesmuseum, Bütjestrasse 2-4, 25704 Meldorf,
Telefon: 04832/ 6 00 06- 0, Fax: 04832/ 6 00 06- 17, E-Mail: Landesmuseum@dithmarschen.de

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